Unterschied zwischen Vollbeschäftigung und Unterbeschäftigung | Mikroökonomie

Unterschied zwischen Vollbeschäftigung und Unterbeschäftigung!

(i) Vollbeschäftigungsgleichgewicht:

Vollbeschäftigungsgleichgewicht bezieht sich auf das Gleichgewicht, in dem alle Ressourcen in der Wirtschaft voll ausgeschöpft (beschäftigt) sind.

Einfach ausgedrückt, wenn das Gleichgewicht zwischen AD und AS bei vollem Einsatz von Ressourcen stattfindet, spricht man von einem Vollbeschäftigungsgleichgewicht. Es sind keine ungenutzten Ressourcen vorhanden. Es gibt keine unfreiwillige Arbeitslosigkeit.

Die Gesamtnachfrage reicht gerade aus, um alle verfügbaren Ressourcen voll auszunutzen. Dies zeigt auch, dass in einer solchen Situation die Gesamtnachfrage weder über- noch unterdurchschnittlich ist, sondern dem Angebot bei „Vollbeschäftigung“ entspricht. Es ist genau so, wie es sein sollte. Dies ist eine ideale Situation, die jede Volkswirtschaft erreichen möchte und die ihren Fortbestand sichert.

Die Situation des Vollbeschäftigungsgleichgewichts ist in Abb. 8.15 dargestellt. Die X-Achse misst das Produktionsniveau (oder AS), während die Y-Achse die Gesamtnachfrage misst (dh die Verbrauchsnachfrage -I- Investitionsnachfrage). AS wird durch eine 45 ° -Linie ausgedrückt, wohingegen die Linie AD die Gesamtnachfrage darstellt

Beide Kurven kreuzen sich am Punkt E, der ein Vollbeschäftigungsgleichgewicht ergibt, da die Gesamtnachfrage EM gleich dem Vollbeschäftigungsniveau der Produktion OM ist. (Denken Sie daran, dass Punkt E von beiden Achsen gleich weit entfernt ist, da E auf der 45 ° -Linie liegt.) Somit befindet sich die Wirtschaft auf der Output-Ebene von OM im Vollbeschäftigungsgleichgewicht, da alle, die bereit sind, mit dem bestehenden Lohnsatz zu arbeiten, eine Beschäftigung gesichert haben.

(ii) Unterbeschäftigungsgleichgewicht:

Unterbeschäftigungsgleichgewicht bedeutet Gleichheit zwischen Gesamtnachfrage und Gesamtangebot, jedoch bei weniger als Vollbeschäftigung. Es ist ein Gleichgewichtszustand, in dem die Nachfrage unter dem Vollbeschäftigungsniveau der Produktion liegt. “ Mit anderen Worten, bei der Produktion der Produktion werden nicht alle Ressourcen der Wirtschaft voll genutzt, dh einige Ressourcen sind unterbeschäftigt.

Diese Situation ist nicht auf ein geringes Gesamtangebot zurückzuführen, sondern auf einen Mangel an Gesamtnachfrage. Wenn das Nachfragenniveau unter dem Vollbeschäftigungsniveau der Produktion liegt, spricht man von einer mangelnden Nachfrage, die die Wirtschaft in ein Unterbeschäftigungsgleichgewicht treibt. Dies führt zu einer deflationären Kluft, dh zu einer Kluft zwischen der Gesamtnachfrage und dem Gesamtangebot bei Vollbeschäftigung.

Die Situation des Gleichgewichts bei Unterbeschäftigung ist in Abb. 8.15 dargestellt, in der sich das Gleichgewicht bei Vollbeschäftigung am Punkt E befindet, das Gleichgewicht bei Unterbeschäftigung jedoch am Punkt E 1 auftritt, da die (tatsächliche) AD-Kurve die gleiche AS-Kurve bei E 1 aufgrund von Unzulänglichkeit schneidet der Nachfrage. OM 1 ist das unterbeschäftigte Gleichgewichtseinkommen, das unter dem OM-Vollbeschäftigungsgleichgewichtseinkommen liegt. Das Unterbeschäftigungsgleichgewicht führt zu einer Deflationslücke, die in der Abbildung als EB dargestellt ist. Da AD bei Vollbeschäftigung durch EB die AS unterschreitet, müssen zusätzliche Investitionsausgaben in Höhe der EB (dh Deflationslücke) erzielt werden Vollbeschäftigungsgleichgewicht.

 

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