Top 8 Merkmale eines Oligopolmarktes

Oligopol ist eine Marktsituation, in der es nur wenige Verkäufer einer Ware gibt. Darunter kann jeder Verkäufer seine Preis-Output-Politik beeinflussen.

Dies liegt daran, dass die Anzahl der Verkäufer nicht sehr groß ist und jeder Verkäufer einen großen Teil des Gesamtangebots kontrolliert.

Die Preis-Output-Politik eines Unternehmens beeinflusst die Konkurrenten. Der Preis, der im Rahmen eines Oligopols ohne Produktdifferenzierung festgesetzt wird, ist unbestimmt. Bei differenzierten Produkten sind Monopolvereinbarungen noch weniger möglich.

Eigenschaften :

1. Monopolmacht:

Im Oligopol herrscht ein gewisses Maß an Monopolmacht. Da es nur wenige Unternehmen gibt, hat jedes Unternehmen einen großen Marktanteil. In seinem Marktanteil kontrolliert es den Preis und die Produktion. Ein Oligopol hat also eine gewisse Monopolmacht.

2. Interdependenz der Unternehmen:

Bei perfektem Wettbewerb gibt es so viele kleine Unternehmen, und kein einzelnes Unternehmen ist stark genug, um Preis oder Produktion zu beeinflussen. Die Unternehmen kümmern sich also nicht um die Handlungen und Reaktionen anderer Unternehmen. Beim Monopol stellt sich die Frage der gegenseitigen Abhängigkeit von Unternehmen nicht, da es auf dem Markt nur ein einziges Unternehmen gibt.

Unter Oligopol gibt es nur wenige Unternehmen, die jeweils ein homogenes oder leicht differenziertes Produkt herstellen. Da die Anzahl der Unternehmen gering ist, besitzt jedes Unternehmen einen großen Marktanteil und hat einen erheblichen Einfluss auf die Preis- und Produktionsentscheidungen. Somit besteht eine gegenseitige Abhängigkeit der Unternehmen. Kein Unternehmen kann die Handlungen und Reaktionen konkurrierender oligopolistischer Unternehmen ignorieren.

3. Widersprüchliche Haltung von Unternehmen:

Im Rahmen des Oligopols gibt es in den Unternehmen zwei Arten widersprüchlicher Einstellungen. Einerseits erkennen die Unternehmen die Nachteile des gegenseitigen Wettbewerbs und den Wunsch, sich zusammenzuschließen, um ihre gemeinsamen Gewinne zu maximieren. Diese Tendenz führt zur Bildung von Kollusionen. Auf der anderen Seite kann der Wunsch, den individuellen Gewinn zu maximieren, zu Konflikten und Gegensätzen führen, und die Unternehmen geraten in der Frage der Gewinnverteilung und der Verteilung der Märkte in Konflikt miteinander. Somit gibt es bei den Unternehmen zwei gegensätzliche Einstellungen.

4. Wenige Firmen. Auf diesem Markt gibt es nur wenige Verkäufer:

Zum Beispiel weist der indische Automobilmarkt eine oligopolistische Struktur auf, da es nur wenige Automobilhersteller gibt. Wenn es nur zwei Unternehmen gibt, spricht man von „Duopol“.

5. Art des Erzeugnisses:

Wenn das Unternehmen ein homogenes Produkt herstellt, wird es zum reinen Oligopol. Die Unternehmen mit Produktdifferenzierung stellen ein unreines Oligopol dar.

6. Interdependenz zwischen Unternehmen:

Auf dem Oligopolmarkt behandelt jede Firma die andere als ihre Konkurrenzfirma. Aus diesem Grund berücksichtigt jedes Unternehmen bei der Bestimmung des Produktpreises die Reaktion der anderen Unternehmen auf sein eigenes Handeln.

7. Große Anzahl von Verbrauchern:

Auf diesem Markt gibt es eine große Anzahl von Verbrauchern, die das Produkt nachfragen.

8. Unbestimmte Nachfrage:

Die Nachfragekurve unter Oligopol ist unbestimmt, da jeder Schritt seiner Rivalen die Nachfragekurve verändern kann.

 

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