Management-Entscheidungsprozess (5 Schritte)

Entscheidungsfindung ist entscheidend für die Führung eines Unternehmens, das mit einer Vielzahl von Entscheidungsproblemen konfrontiert ist.

Welches Produkt produziert werden soll, welcher Preis erhoben werden soll, welche Menge des Produktes produziert werden soll, welche und wie viel Werbeausgaben zur Verkaufsförderung getätigt werden sollen, wie viel Investitionsausgaben anfallen sollen, sind einige der entscheidungsbedürftigen Probleme von Managern gemacht werden.

Die fünf Schritte des Entscheidungsprozesses im Management werden nachfolgend erläutert:

1. Festlegung des Ziels:

Der erste Schritt im Entscheidungsprozess ist die Festlegung des Ziels des Unternehmens. Das wichtige Ziel eines privaten Unternehmens ist die Gewinnmaximierung. Ein Unternehmen kann jedoch auch andere Ziele verfolgen, z. B. die Maximierung des Umsatzes oder das Wachstum des Unternehmens.

Das Ziel eines öffentlichen Unternehmens ist jedoch in der Regel nicht die Gewinnmaximierung, sondern die Einhaltung des Nutzen-Kosten-Kriteriums. Nach diesem Kriterium sollte ein öffentliches Unternehmen bei der Entscheidung über den Bau eines Flughafens, eines Kraftwerks, eines Stahlwerks usw. alle sozialen Kosten und Nutzen bewerten.

2. Das Problem definieren:

Der zweite Schritt im Entscheidungsprozess besteht darin, das Problem zu definieren oder zu identifizieren. Es ist wichtig, die Art des Problems zu definieren, da die Entscheidungsfindung letztendlich zur Lösung des Problems gedacht ist. Beispielsweise kann ein Baumwolltextilunternehmen feststellen, dass seine Gewinne sinken.

Es muss untersucht werden, was die Ursachen für das Problem des Gewinnrückgangs sind. Ob es die falsche Preispolitik, schlechte Arbeitsverhältnisse oder der Einsatz veralteter Technologien sind, die das Problem sinkender Gewinne verursachen. Sobald die Quelle oder der Grund für sinkende Gewinne gefunden wurde, wurde das Problem identifiziert und definiert.

3. Mögliche alternative Lösungen (dh alternative Vorgehensweisen) identifizieren:

Sobald das Problem identifiziert wurde, müssen Sie alternative Lösungen für das Problem finden. Dies erfordert die Berücksichtigung der Variablen, die sich auf das Problem auswirken. Auf diese Weise muss eine Beziehung zwischen den Variablen und mit den Problemen hergestellt werden.

Hierzu können verschiedene Hypothesen entwickelt werden, die alternative Wege zur Lösung des Problems darstellen. Zum Beispiel im Falle des oben erwähnten Problems, wenn festgestellt wird, dass das Problem sinkender Gewinne auf die Verwendung von technologisch ineffizienten und veralteten Maschinen in der Produktion zurückzuführen ist.

Die zwei möglichen Lösungen des Problems sind:

(1) Aktualisierung und Austausch nur der alten Maschinen.

(2) Bau einer komplett neuen Anlage, die mit modernsten Maschinen ausgestattet ist.

Die Wahl zwischen diesen alternativen Vorgehensweisen hängt davon ab, welche eine größere Gewinnsteigerung bewirken.

4. Bewertung alternativer Vorgehensweisen:

Der nächste Schritt in der Geschäftsentscheidung ist die Bewertung der alternativen Vorgehensweisen. Dies erfordert die Erhebung und Analyse der relevanten Daten. Einige Daten werden in den verschiedenen Abteilungen des Unternehmens selbst verfügbar sein, die anderen können von der Industrie und der Regierung bezogen werden.

Die so erhaltenen Daten und Informationen können verwendet werden, um das Ergebnis oder die Ergebnisse zu bewerten, die von jeder möglichen Vorgehensweise erwartet werden. Methoden wie Regressionsanalyse, Differentialrechnung, lineare Programmierung und Kosten-Nutzen-Analyse werden eingesetzt, um den optimalen Verlauf zu ermitteln. Die optimale Lösung wird dabei helfen, das festgelegte Unternehmensziel zu erreichen. Die optimale Vorgehensweise wird tatsächlich gewählt. Es kann ferner angemerkt werden, dass für die Auswahl einer optimalen Lösung des Problems ein Manager unter bestimmten Einschränkungen arbeitet.

Die Einschränkungen können gesetzlich vorgeschrieben sein, z. B. Gesetze zur Verschmutzung und Entsorgung schädlicher Abfälle. sie können finanziell sein (dh begrenzte finanzielle Ressourcen); Sie können sich auf die Verfügbarkeit von physischer Infrastruktur und Rohstoffen beziehen, und sie können technologischer Natur sein, die der möglichen Produktion pro Zeiteinheit Grenzen setzen. Die entscheidende Rolle eines Geschäftsführers besteht darin, die optimale Vorgehensweise zu bestimmen, und er muss unter diesen Bedingungen eine Entscheidung treffen.

5. Umsetzung der Entscheidung:

Nachdem die alternativen Vorgehensweisen bewertet und die optimale Vorgehensweise ausgewählt wurden, besteht der letzte Schritt in der Umsetzung der Entscheidung. Die Umsetzung der Entscheidung erfordert eine ständige Überwachung, damit die erwarteten Ergebnisse der optimalen Vorgehensweise erzielt werden. Wenn sich herausstellt, dass aufgrund der falschen Umsetzung der Entscheidung keine erwarteten Ergebnisse vorliegen, sollten Korrekturmaßnahmen ergriffen werden.

Es ist jedoch zu beachten, dass, sobald eine Maßnahme zur Erreichung des festgelegten Ziels ergriffen wurde, von Zeit zu Zeit Änderungen erforderlich werden können, wenn sich die Bedingungen oder das Betriebsumfeld des Unternehmens ändern, auf dessen Grundlage Entscheidungen getroffen wurden.

Die fünf Schritte des Entscheidungsprozesses sind in Abb. 1.2 dargestellt

 

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