Geldmenge - Bedeutung und Maße der Geldmenge

Geldmenge - Bedeutung und Maße der Geldmenge!

(a) Bedeutung der Geldmenge (D2010):

Die Lieferung von Geld bedeutet den gesamten Geldbestand (Banknoten, Münzen und Sichteinlagen von Banken), der zu einem bestimmten Zeitpunkt von der Öffentlichkeit gehalten wird.

Kurz gesagt, Geldmenge ist der Geldbestand, der an einem bestimmten Tag im Umlauf ist. Somit sind zwei Komponenten der Geldmenge

i) Währung (Banknoten und Münzen)

(ii) Sichteinlagen von Geschäftsbanken.

Auch hier ist zu beachten, dass sich der Gesamtgeldbestand (wie die Differenz zwischen Bestand und Angebot einer Ware) vom Gesamtgeldbestand unterscheidet.

Die Bereitstellung von Geld ist nur der Teil des gesamten Geldbestands, der zu einem bestimmten Zeitpunkt von der Öffentlichkeit gehalten wird. Mit anderen Worten, Geld, das von seinen Nutzern (und nicht von Produzenten) zu einem bestimmten Zeitpunkt in ausgabefähiger Form gehalten wird, wird als Geldmenge bezeichnet.

Der Geldbestand des Staates und des Bankensystems wird nicht einbezogen, da es sich um Lieferanten oder Produzenten von Geld handelt und sich die von ihnen gehaltenen Barguthaben nicht im tatsächlichen Umlauf befinden. Kurz gesagt, die Geldmenge umfasst die von öffentlichen Haushalten gehaltenen Währungen und die Netto-Sichteinlagen bei Banken.

Quellen der Geldmenge:

(i) Regierung (die Ein-Rupie-Banknoten und alle anderen Münzen ausgibt)

(ii) RBI (die Papierwährung ausgibt)

(iii) Geschäftsbanken (die Kredite auf der Grundlage von Sichteinlagen schaffen).

b) Alternative Maße für die Geldmenge (Geldmenge):

In Indien verwendet die Reserve Bank of India vier alternative Maßstäbe für die Geldmenge: M 1, M 2, M 3 und M 4 . Unter diesen Maßnahmen ist M 1 das am häufigsten verwendete Maß für die Geldmenge, da seine Komponenten als liquideste Aktiva angesehen werden. Jede Maßnahme wird im Folgenden kurz erläutert.

(i) M 1 = C + DD + OD. Hier bezeichnet C die von der Öffentlichkeit gehaltenen Währungen (Banknoten und Münzen), DD die Sichteinlagen bei Banken und OD die sonstigen Einlagen bei der RBI. Sichteinlagen sind Einlagen, die von den Kontoinhabern jederzeit abgebucht werden können. Sichteinlagen sind in Sichteinlagen enthalten.

Sparkontoguthaben sind in DD jedoch nicht enthalten, da bestimmte Bedingungen für die Höhe der Abhebungen und die Anzahl der Abhebungen gelten. OD steht für sonstige Einlagen bei der RBI, einschließlich Sichteinlagen öffentlicher Finanzinstitute, Sichteinlagen ausländischer Zentralbanken und internationaler Finanzinstitute wie IWF, Weltbank usw.

(ii) M 2 = M 1 (siehe oben) + Spareinlagen bei Postsparkassen

(ii) M 3 = M 1 + Netto-Termineinlagen von Banken

(iii) M 4 = M 3 + Gesamteinlagen bei der Post-Sparorganisation (ohne NSC)

Tatsächlich wird noch viel darüber diskutiert, was Geldmenge ausmacht. Spareinlagen von Postämtern gehören nicht zur Geldmenge, da sie mangels Scheckmöglichkeit nicht als Tauschmittel dienen. Ebenso werden Festgelder bei Geschäftsbanken nicht als Geld gezählt. Daher können M 1 und M 2 als Maß für ein enges Geld behandelt werden, wohingegen M 3 und M 4 als Maß für ein breites Geld behandelt werden können.

In der Praxis wird M 1 häufig als Maß für die Geldmenge verwendet, die auch als aggregierte Geldmittel der Gesellschaft bezeichnet wird. Alle vier oben genannten Kennzahlen stellen unterschiedliche Liquiditätsgrade dar, wobei M 4 am flüssigsten und M4 am wenigsten flüssig ist. Es ist anzumerken, dass Liquidität die Fähigkeit bedeutet, einen Vermögenswert schnell und ohne Wertverlust in Geld umzuwandeln.

 

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