4 Grundbegriffe der Rechnungslegungstheorie

Die folgenden Punkte heben die vier Hauptkonzepte der Rechnungslegungstheorie hervor. Die Konzepte sind: 1. Das Transaktionskonzept 2. Bilanzierungszeitraumkonzept 3. Realisierungskonzept 4. Konzept der vollständigen Offenlegung.

1. Das Konzept der Transaktion:

Das Hauptkonzept in der Buchhaltungstheorie, das in derselben logischen Abfolge erscheint, ist das Konzept der Transaktion. In der einfachsten Form kann eine Transaktion als Austausch von Vermögenswerten zwischen Unternehmen definiert werden oder als Austausch eines Vermögenswerts gegen einen anderen des gleichen Unternehmens.

Die Definition von Transaktionen als Austausch von Vermögenswerten über einen bestimmten Zeitraum wirft jedoch drei weitere grundlegende Fragen auf. Zunächst ist zu prüfen, ob die Definition auf den Austausch von Vermögenswerten nur zwischen Unternehmen beschränkt werden kann.

Zweitens ist es wichtig zu klären, ob solche bevorzugten Vermögenspositionen, die durch verschiedene Transaktionen erreicht wurden, in Bezug auf die vom Ökonomen als angemessen geltend gemachten sogenannten Ordnungspräferenzen aufrechterhalten werden können, insbesondere angesichts der Tatsache, dass die überschüssigen Vermögenswerte aufrechterhalten werden müssen in der letzten Instanz in physischer Hinsicht in einem Sinne des anderen verteilt werden.

Da bei allen Transaktionen implizite Bewertungen in Bezug auf die aktuellen Rechnungseinheiten vorgenommen werden, führen die Bewertungskonventionen mehrere Standards ein und verstoßen somit sowohl gegen die Grundsätze der Wesentlichkeit als auch gegen die Kohärenz.

2. Bilanzierungszeitraum Konzept:

Nach diesem Konzept wird die Lebensdauer des Geschäfts in geeignete Segmente unterteilt, um die Ergebnisse des Geschäfts nach jedem Segment zu untersuchen. Es liegt auf der Hand, dass im Prinzip jeder Zeitraum von einem Tag bis zu mehreren Jahren gewählt werden kann und für jeden ein ziemlich starker Fall gemacht werden kann. Bei der Verwendung wird jedoch ein Jahr allgemein und weithin akzeptiert.

Es ist zu beachten, dass die Kontinuität des Geschäfts direkt für die Einführung der periodischen Rechnungslegung und die Einführung des Zeitelements verantwortlich ist, was eine periodengerechte Rechnungslegung unvermeidlich macht. Tatsache ist, dass die periodengerechte Bilanzierung zu Bewertungs - und Schätzungsproblemen führt, die Wahrscheinlichkeit einer subjektiven Abweichung der Ergebnisse der Ertragsrechnung jedoch möglicherweise nicht zwangsläufig besteht.

Wenn die gewählten Zeiträume nicht sehr kurz sind und alle saisonalen Schwankungen abdecken und in jedem Zeitraum im Durchschnitt ein gleichmäßiger Produktfluss in allen Produktionsphasen verbleibt, werden die Ergebnisse wahrscheinlich nicht stark variieren. In der Abrechnungszeit wird das Intervall als Abrechnungszeitraum bezeichnet.

3. Realisierungskonzept:

Realisierung ist ein Konzept, kein Prinzip. Es ist zu erkennen, dass dies eindeutig mit den im Zusammenhang mit dem Transaktionskonzept aufgeworfenen Fragen zusammenhängt. Infolgedessen wird es erheblich durch formelle rechtliche Überlegungen sowie durch die sozialen Gegebenheiten beim Abschluss von Transaktionen beeinflusst. Es wird oft festgestellt, dass bestimmte so genannte einfache Dinge immens kompliziert sind und trotz formeller gesetzgeberischer Bemühungen, sie einfach zu halten.

Vertragserfüllung ist eine davon. Es ist schwierig, das Realisierungskonzept genau zu positionieren. Einige Wirtschaftsprüfer scheinen der Ansicht zu sein, dass die Realisierung Transaktionen über den Ladentisch oder Transaktionen zwischen den Vertretern von zwei Unternehmen auf der Handschüttelstrecke umfasst.

Unter bestimmten Umständen muss das Realisierungskonzept grundsätzlich fiktiv sein und in der Rechnungslegung als Kater geführt werden, wenn Vertragsverletzungen oder Scheckentehrungen nicht ungewohnt waren. Es gibt auch bestimmte Ausnahmen von diesem Konzept.

4. Konzept der vollständigen Offenlegung:

Durch den gesamten Strom von Konzepten ziehen sich die Ideen in Bezug auf eine faire Präsentation oder eine vollständige Offenlegung. Der Begriff der vollständigen Offenlegung kann im Prinzip nicht für das stehen, was er zu tun vorgibt. Das Bestreben, das Ziel zu erreichen, würde den Prozess mit derart umfangreichen und heterogenen Details überfrachten, dass praktisch nichts aufgedeckt werden könnte.

Die vollständige Offenlegung beinhaltet eine effektive Zusammenfassung, Klassifizierung, Aggregation sowie Erläuterungen mit dem Ziel, ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Tätigkeiten eines Unternehmens zu vermitteln.

Unter den Bedingungen allgemein anerkannter Rechnungslegungsgrundsätze wird der Grundsatz der vollständigen Offenlegung Schritt für Schritt mit der Aktualität, Objektivität, Wesentlichkeit und Kohärenz verknüpft, um ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Unternehmensaktivitäten zu erhalten. Es ist ein komplexer Vorgang.

 

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