5 Schädliche Auswirkungen des internationalen Handels - diskutiert!

Die folgenden fünf Punkte werden die fünf schädlichen Auswirkungen des internationalen Handels hervorheben. Dies sind: 1. Doppelwirtschaften 2. Für arme Länder wenig vorteilhaft 3. Eingeschränkte Gewinnmöglichkeiten 4. Negative Auswirkungen auf den Demonstrationseffekt und 5. Säkulare Verschlechterung der Handelsbedingungen.

Effekt # 1. Doppelte Volkswirtschaften:

Der internationale Handel hat dazu geführt, dass in unterentwickelten Ländern „Doppelwirtschaften“ geschaffen wurden, wodurch der Exportsektor zu einer Insel der Entwicklung wurde, während der Rest der Wirtschaft rückständig blieb.

Die Auswirkung von Bewegungen ausländischer Faktoren war die Schaffung einer höchst unausgewogenen Produktionsstruktur dieser Länder. Zweifellos hat die Öffnung der Exportmärkte ihren Exportsektor beflügelt, was zur Entwicklung dieses Sektors geführt hat, während andere Wirtschaftssektoren ignoriert wurden.

Obwohl der Export zunahm, trugen sie nicht viel zur Entwicklung der übrigen Wirtschaft bei.

Darüber hinaus führt eine übermäßige Exportabhängigkeit zu konjunkturellen Schwankungen in den Industrieländern. Während der Depression werden die Handelsbedingungen ungünstig und ihre Deviseneinnahmen fallen stark.

Sie sind auch nicht in der Lage, den weltweiten Boom zu nutzen, da eine Verbesserung ihrer Zahlungsbilanz aufgrund von Marktunvollkommenheiten und der Nichtverfügbarkeit von Investitionsgütern nicht zu einer Steigerung von Produktion und Beschäftigung führt.

Wirkung Nr. 2: Für arme Länder wenig vorteilhaft

Der Außenhandel war auch für arme Länder wegen der nachteiligen Auswirkungen ausländischer Investitionen auf ihre Wirtschaft nicht ganz günstig. Es wurde behauptet, dass der Zufluss von ausländischem Kapital und die Entwicklung der natürlichen Ressourcen eines Landes nur zu Exportzwecken der Vernachlässigung der Produktion im heimischen Sektor dienten.

In diesen Ländern bleibt der Exportsektor eine Entwicklungsinsel, die von einem rückständigen Sektor mit geringer Produktivität umgeben ist. Somit hat der Zufluss von ausländischem Kapital in unterentwickelten Ländern weder zur Entwicklung des Binnensektors noch der Menschen in diesen Ländern geführt. Trotz großer Auslandsinvestitionen sind die Menschen in ihren Ländern zurückgeblieben.

Prof. HW Singer ist auch der Meinung, dass die Vorteile des technologischen Fortschritts für die Industrieländer unverhältnismäßig hoch sind. Ihm zufolge „wurden die Vorteile des Außenhandels und der Investitionen nicht gleichmäßig zwischen den beiden Ländergruppen aufgeteilt.

Die Hauptexportländer haben ihre Rückzahlung viele Male erhalten. Ausländische Investitionen der traditionellen Art waren daher Teil eines Systems des "Wirtschaftsimperialismus" und der "Ausbeutung".

Effekt # 3. Begrenzte Gewinnmöglichkeit:

Laut Prof. Nurkse ist die Möglichkeit, vom Außenhandel in unterentwickelte Länder zu gelangen, eingeschränkt oder begrenzt. Es liegt einfach daran, dass unterentwickelte Länder hauptsächlich Primärgüter exportieren. Diese Ausfuhren erleiden Verluste aufgrund von:

(i) ihre Nachfrage sinkt aufgrund der Tendenz der Industrieländer, Schwerindustrien zu gründen,

(ii) Der Beitrag der Dienstleistungen zur Gesamtproduktion der Industrieländer hat zugenommen.

(iii) In den Industrieländern ist die Einkommenselastizität der Nachfrage nach landwirtschaftlicher Produktion geringer.

(iv) Viele Industrieländer haben eine Politik des Schutzes von Agrarerzeugnissen eingeführt.

(v) Die Verwendung von synthetischen Waren anstelle von landwirtschaftlichen Erzeugnissen hat zugenommen.

Aufgrund dieser Gründe ist das Einkommen der unterentwickelten Länder aus dem Export von Primärprodukten ständig gesunken. Unter diesen Umständen ist es völlig falsch, den Handel als "Wachstumsmotor" zu bezeichnen.

Effekt # 4. Unerwünschter Effekt auf den Demonstrationseffekt:

Eine weitere nachteilige Auswirkung ist, dass die internationale Umsetzung des „Demonstrationseffekts“ für die armen Länder ein Hindernis darstellt. Es war verantwortlich für die Reduzierung der Kapitalbildungskapazität. Das Verlangen nach Luxus, das Vorführen eines höheren Lebensstandards und die Konsummuster der Industrieländer waren ein wichtiger Faktor für die geringen inländischen Ersparnisse in den unterentwickelten Ländern.

Höhere Einkommensgruppen in diesen Ländern versuchen, die Verbrauchsstandards der fortgeschrittenen Länder zu übernehmen, die ihre Konsumneigung erhöht und dadurch die Kapitalakkumulation und das Wirtschaftswachstum begrenzt haben. Dies führt zu Korruption und Schwarzmarketing. Somit wirken sich diese Übel nachteilig auf die Wirtschaft aus.

Effekt # 5. Weltliche Verschlechterung in den AGB:

Eine weitere wichtige Kritik am Außenhandel war, dass er zu einem internationalen Transfer von Einkommen von den Armen in die reichen Länder durch eine weltliche Verschlechterung der Warenhandelsbedingungen der armen Länder geführt hat. Nach Ansicht von Prof. Raul Prebisch hat sich die Handelsbilanz in den unterentwickelten Ländern seit jeher verschlechtert.

Wie behauptet, haben unterentwickelte Länder unter den fatalen Folgen einer kontinuierlichen Abschwächung ihrer Importkapazität gelitten. Dies hat dazu geführt, dass die Kapazitäten der bestehenden primär produzierenden Industrien zur Unterstützung der wachsenden Bevölkerung geschwächt wurden. Dies hat dazu geführt, dass die Vorteile des technischen Fortschritts nicht an sie weitergegeben wurden.

Diese Verschlechterung des Handels mit unterentwickelten Ländern ist auf die unterschiedliche Verteilung der Gewinne aufgrund der Produktivitätssteigerung, die unterschiedlichen zyklischen Bewegungen der Primärprodukt- und Industriepreise und die unterschiedlichen Raten des Anstiegs der Importnachfrage zwischen Industrie- und Primärprodukten zurückzuführen Erzeugerländer.

Infolgedessen haben sich ihre säkularen Handelsbedingungen verschlechtert, die Arbeitslosigkeit ist gestiegen und die Zahlungsbilanz hat sich verschlechtert.

 

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