Zirkularer Einkommensfluss Wirtschaft

In diesem Artikel werden wir über den zirkulären Einkommensfluss diskutieren.

Das Volkseinkommen bezieht sich auf das Gesamteinkommen der Nation, das sich aus der wirtschaftlichen Tätigkeit ergibt. Das Einkommen hängt jedoch davon ab, wie viel Produktion produziert wird. Da die Produktion ein kontinuierlicher Prozess ist und kein Bestand, müssen wir diese Produktion über einen bestimmten Zeitraum, normalerweise ein Jahr, steigern. Die Gesamtproduktion wird als nationales Produkt bezeichnet und umfasst alle jährlich produzierten Waren und Dienstleistungen.

Das Nationaleinkommen wurde von Alfred Marshall als "das gesamte Nettoprodukt und die einzige Zahlungsquelle für alle Produktionsagenten" definiert.

Wenn wir diese Definition genau studieren, können wir drei Komponenten identifizieren:

1. Gesamtnettoprodukt, dh Gesamtleistung

2. Einzige Zahlungsquelle, dh Einkommen

3. Alle Produktionsakteure, dh wie das nationale Produkt verteilt ist und daher die Quelle aller Ausgaben.

Aus dieser Definition lassen sich drei mögliche Messmethoden ableiten: Leistung, Einnahmen und Ausgaben.

Die Messung mit einer dieser Methoden führt zu identischen Ergebnissen, da theoretisch:

Nationales Einkommen = Nationale Produktion = Nationale Ausgaben

In diesem Zusammenhang beziehen wir uns auf den zirkulären Einkommensfluss, der sich auf den Fluss von Zahlungen und Einnahmen zwischen inländischen Unternehmen und inländischen Haushalten bezieht. Geld geht von privaten Haushalten an Unternehmen als Gegenleistung für von Unternehmen produzierte Waren und Dienstleistungen und Geld geht von Firmen an private Haushalte als Gegenleistung für die von privaten Haushalten erbrachten Faktordienstleistungen. Die einfache Vorstellung, dass der Geldwert des Einkommens der privaten Haushalte dem Geldwert der Ausgaben der privaten Haushalte entsprechen muss, um diesen Output zu kaufen, bildet die Grundlage für die Volkseinkommensrechnung.

Um das Konzept des Einkommens als Fluss zu verstehen, ist es nützlich, den zirkulären Einkommensfluss in Form eines Flussdiagramms zu untersuchen. Bei genauerer Betrachtung von Abb. 3 zeigt sich, dass die privaten Haushalte den Unternehmen produktive Dienstleistungen (Produktionsfaktoren wie Land, Arbeit, Kapital und unternehmerische Talente) anbieten und im Gegenzug die Belohnungen in Form von Löhnen, Mieten, Zinsen und Zinsen erhalten profitieren.

Dies ist die Summe aller Haushaltseinkommen und bildet somit die Grundlage aller Ausgaben. Wenn Ausgaben mit Unternehmen in Form von Konsum getätigt werden, muss ein gleichwertiger Waren- und Dienstleistungsfluss von Unternehmen zu Haushalten bestehen. Es ist daher möglich, jeden dieser Ströme (von Output-Einnahmen und -Ausgaben) zu messen und das gleiche Ergebnis zu erzielen.

Daraus folgt die Schlussfolgerung: Nationales Einkommen = Nationale Produktion = Nationale Ausgaben. In der Realität muss das in 3 dargestellte kreisförmige Flussdiagramm leicht modifiziert werden. Ein Großteil der nationalen Ausgaben erfolgt beispielsweise in Form von Investitionsausgaben zwischen Unternehmen. Es veranschaulicht jedoch nicht das Konzept des Volkseinkommens als Strom.

 

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