6 Wichtige makroökonomische Probleme

Die folgenden Punkte verdeutlichen die sechs wichtigsten makroökonomischen Probleme. Die Themen sind: 1. Beschäftigung und Arbeitslosigkeit 2. Inflation 3. Der Handelszyklus 4. Stagflation 5. Wirtschaftswachstum 6. Der Wechselkurs und die Zahlungsbilanz.

Thema # 1. Beschäftigung und Arbeitslosigkeit:

Arbeitslosigkeit bezieht sich auf den unfreiwilligen Mangel an Ressourcen, einschließlich Arbeitskräften. Wenn dieses Problem besteht, liegt die tatsächliche Leistung (oder das BSP) der Gesellschaft unter ihrer potenziellen Leistung. Eines der Ziele der Regierungspolitik ist es daher, Vollbeschäftigung zu gewährleisten, was bedeutet, dass keine unfreiwillige Arbeitslosigkeit jeglicher Art vorliegt.

Problem # 2. Inflation:

Es bezieht sich auf eine Situation ständig steigender Rohstoffpreise und Produktionsfaktoren. Die gegenteilige Situation ist als Deflation bekannt. Während der Inflation gewinnen manche Menschen und die meisten verlieren. Das Muster der Einkommensverteilung ändert sich also. Daher besteht eines der Ziele der Regierungspolitik darin, ein stabiles Preisniveau zu gewährleisten, das die Abwesenheit von Inflation und Deflation impliziert.

Ausgabe # 3. Der Handelszyklus:

Es bezieht sich auf periodische Schwankungen des Niveaus der Wirtschafts- oder Geschäftstätigkeit, dh die Tendenz zur Schwankung von Produktion (BSP) und Beschäftigung im Laufe der Zeit in einer sich wiederholenden Abfolge von Höhen und Tiefen. Die Perioden des guten Handels wechseln sich mit Perioden des schlechten Handels ab, oder Boomperioden mit hoher Produktion und hoher Beschäftigung wechseln sich mit Konjunktureinbrüchen mit niedriger Produktion und niedriger Beschäftigung ab.

In Hochkonjunkturphasen ist die Beschäftigung niedrig, die Inflationsrate jedoch hoch. In Zeiten von Depressionen (oder Rezessionen) ist die Arbeitslosigkeit hoch und die Inflationsrate moderat. In der Makroökonomie untersuchen wir die Ursachen von Konjunkturzyklen und schlagen Abhilfemaßnahmen vor.

Ausgabe # 4. Stagflation:

Die meisten modernen gemischten Volkswirtschaften leiden unter der Krankheit der Stagflation, die das Nebeneinander von Inflation und Arbeitslosigkeit in einer stagnierenden Volkswirtschaft impliziert. Der Kompromiss zwischen Inflation und Arbeitslosigkeit ist vielleicht die komplexeste makroökonomische Frage des Tages. Jedes Land der Welt kämpft derzeit schwer gegen die Krankheit der Stagflation.

Problem # 5. Wirtschaftswachstum:

Trotz kurzfristiger Produktionsschwankungen, die mit dem Handelszyklus verbunden sind, ist der langfristige Trend der Gesamtproduktion in den meisten Industrieländern nach oben gerichtet. Die Entwicklung der Gesamtproduktion des Landes über einen langen Zeitraum ist als Wirtschaftswachstum bekannt.

Es bezieht sich auf eine Erweiterung der Produktionskapazität der Gesellschaft, wie beispielsweise die Bewirtschaftung neuer Flächen oder die Errichtung neuer Fabriken. Das Wachstum wird anhand der jährlichen Steigerungsrate des Pro-Kopf-Einkommens gemessen und durch eine Verschiebung der Produktionsmöglichkeitskurve nach rechts veranschaulicht.

Es gibt drei Hauptwachstumsquellen, nämlich:

(1) Das Wachstum der Erwerbsbevölkerung,

(2) Kapitalbildung und

(3) Technologischer Fortschritt.

Ein Land strebt wirtschaftliches Wachstum an, um vor allem den Lebensstandard seiner Bevölkerung zu verbessern. Wenn das Wirtschaftswachstum das Bevölkerungswachstum übersteigt, ist mit einer Verbesserung des Lebensstandards des Durchschnittsbürgers zu rechnen.

Problem # 6. Der Wechselkurs und die Zahlungsbilanz:

Die Zahlungsbilanz ist eine systematische Aufzeichnung aller wirtschaftlichen Transaktionen zwischen den Mitgliedern des Heimatlandes und dem Rest der Welt in einem Rechnungsjahr. Diese Transaktionen werden weitgehend, wenn nicht vollständig, vom Wechselkurs beeinflusst. Dies ist der Kurs, zu dem die Wirtschaft eines Landes gegen eine andere Währung (oder Gold) getauscht wird.

Die Entwicklung des Rupienwerts in Bezug auf zwei Hauptwährungen der Welt, nämlich den US-Dollar und das britische Pfund, war in den letzten zwei Jahrzehnten rückläufig. Ökonomen sind stets bemüht, die Ursachen und Folgen solcher Veränderungen zu ermitteln.

 

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