Raj-Ausschuss und zusätzliche Besteuerung der Landwirtschaft

In diesem Artikel werden wir über die Vorschläge des Raj-Komitees für eine zusätzliche Besteuerung der Landwirtschaft diskutieren.

Die Einführung der Agrarbesteuerung war schon immer eine Quelle von Kontroversen zwischen dem Zentrum und den Staaten. Die Zentralregierung ernannte im Februar 1972 unter dem Vorsitz von Dr. KN Raj den Ausschuß für die Besteuerung von landwirtschaftlichem Vermögen und Einkommen, um die Frage der Besteuerung von landwirtschaftlichem Vermögen und Einkommen unter allen Gesichtspunkten zu untersuchen. Das Raj-Komitee legte seinen Bericht im Oktober 1972 vor.

Die wichtigsten Empfehlungen des Raj-Komitees waren:

(i) Erhebung einer landwirtschaftlichen Betriebssteuer (AHT) für Landwirte.

(ii) Bei Veranlagten, die nichtlandwirtschaftliche Steuern entrichten, sollten die Einkünfte aus der Landwirtschaft zur Berechnung der Einkommensteuer in das Gesamteinkommen einbezogen werden.

(iii) Einkommen aus Viehzucht, Geflügel, Milchwirtschaft usw. sollten steuerpflichtig sein.

(iv) Es sollte eine integrierte Besteuerung von landwirtschaftlichem Eigentum durch Vermögenssteuer eingeführt werden.

(v) Bei der Übertragung von Grundstücken sollte eine Kapitalertragsteuer erhoben werden. Laut Raj Committee gab es zwei grundlegende Mängel im gegenwärtigen Landeinnahmesystem.

Diese waren:

(a) Das Verhältnis zwischen der Einnahme aus dem Land und der Produktivität des Landes war im Land nicht einheitlich.

b) Die mit dem Pauschalbetrag veranschlagten Landeinnahmen waren nicht progressiv. Um diese beiden grundlegenden Mängel zu beseitigen, empfahl das Raj-Komitee die Steuer auf landwirtschaftliche Betriebe. Der Ausschuss empfahl ferner, die Steuer auf landwirtschaftliche Betriebe zu streichen, wenn der durchschnittliche Ertrag einer Ernte in einem Bezirk weniger als die Hälfte des durchschnittlichen Ertrags der 10 früheren Jahre betrug.

Die AHT sollte auf den Betriebsbestand erhoben werden, dh auf Grundstücke, die dem Landwirt gehören, abzüglich eines Teils des an andere verpachteten oder verpfändeten Grundstücks sowie auf Grundstücke, die von anderen verpachtet oder verpfändet wurden. Um den Erfolg von AHT sicherzustellen, empfahl das Komitee das System der Ernteinspektion und Erfassung von Erntemittelwerten.

Die hervorstechenden Merkmale von AHT, wie sie vom Raj-Komitee vorgeschlagen wurden, waren folgende:

(i) Die Bewertung der AHT würde nach einem bestimmten Kriterium erfolgen, das im ganzen Land einheitlich wäre.

(ii) Die AHT würde den Unterschied in der Produktivität des Landes über das Land berücksichtigen.

(iii) Die Steuer sollte progressiv sein, da sie stark auf die Betriebe mit höherem Marktwert abfiel.

(iv) AHT sollte an operativen Beteiligungen bewertet werden.

(v) AHT sollte von der Familie (als grundlegende Bewertungseinheit) und nicht von den Einzelpersonen erhoben werden.

(vi) Das Bewertungsjahr sollte im ganzen Land gleich sein.

Der Vorschlag zur landwirtschaftlichen Haltesteuer wurde von vielen Ökonomen kritisiert. Zunächst wurde darauf hingewiesen, dass es sehr schwierig sein würde, das ganze Land in homogene Regionen zu unterteilen, was ihre Produktivität anbelangt. Die Erstellung von Aufzeichnungen zur Schätzung des Wertes verschiedener relevanter Variablen war eine weitere Schwierigkeit.

Zweitens war man der Ansicht, dass seine Verwaltung zu kostspielig sein würde. Drittens, wie CH Hanumantha Rao ausführte, könnte die Berechnung der Steuer auf der Grundlage der Leistung der letzten zehn Jahre den Großbauern zugute kommen, die ständig von der Einführung neuer technologischer Innovationen profitiert hatten.

Die Erhebung der landwirtschaftlichen Haltesteuer wurde auch aus einem anderen Grund kritisiert. Es wurde darauf hingewiesen, dass diese Steuer, da sie sich nach der Größe der Betriebsbeteiligungen richtet, die Mieteinnahmen von der Agrarsteuer ausschließt.

Dr. Raj hatte diese Kritik akzeptiert. Er schlug vor, dass:

a) Die Steuerschuld eines Betriebsbeteiligungsverhältnisses kann zwischen Eigentümern und Mietern aufgeteilt werden

(b) Das indische Einkommensteuergesetz könnte dahingehend geändert werden, dass Mieteinnahmen aus der Landwirtschaft künftig als nichtlandwirtschaftliche Einnahmen behandelt werden.

Diese Steuer wurde bisher im Land nicht erhoben.

Eine der wichtigsten Empfehlungen des Raj-Ausschusses war die Empfehlung, sowohl die landwirtschaftlichen als auch die nichtlandwirtschaftlichen Einkommen zum Zweck der Einkommensteuer zusammenzufassen.

Dies beruhte auf dem Grundsatz, dass die Steuerbelastung von Personen mit ähnlichem Einkommen sich nicht nur deshalb stark unterscheiden sollte, weil ein Teil davon aus der Landwirtschaft stammt. Die Integration würde auch dazu beitragen, die Umgehung des steuerpflichtigen Einkommens des nichtlandwirtschaftlichen Sektors zu verhindern.

Das Raj-Komitee hatte auch empfohlen, wie bereits erwähnt, die Agrarsteuer um eine Steuer auf landwirtschaftliches Eigentum und eine Steuer auf Kapitalgewinne zu ergänzen, die sich aus dem Verkauf eines solchen Eigentums ergeben würden.

 

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