Wie kann man die Marktnachfragekurve ableiten? | Wirtschaft

In diesem Artikel erfahren Sie, wie Sie die Marktnachfragekurve ableiten.

Obwohl das Verhalten eines Einzelnen in Bezug auf die Auswahl und den Kauf von Waren die Grundlage der Nachfragetheorie bildet, ist die Gesamtnachfrage oder die Marktnachfrage nach einem Gut für seinen Erzeuger am wichtigsten.

Die Gesamtmenge einer Ware, die der Käufer zu einem bestimmten Preis und in einem bestimmten Zeitraum (z. B. an einem Tag) kauft oder nachfragt, wird als Marktnachfrage nach der Ware zu diesem Preis bezeichnet. Die Kurve, die uns die Marktnachfrage nach einem Gut zu einem bestimmten Preis gibt, wird auch als Marktnachfragekurve bezeichnet.

Aus der Definition der Marktnachfrage ergibt sich, dass die horizontale oder laterale Summierung der einzelnen Nachfragekurven für ein Gut die Marktnachfragekurve ergibt. Die Marktnachfragekurve für eine Ware würde nach rechts abfallen, da die einzelnen Nachfragekurven nach dem Nachfragesatz in der Regel nach rechts abfallen (Ausnahmen hier und da vorbehalten).

Die Marktnachfragekurve ergibt sich aus den einzelnen Nachfragekurven mit Hilfe von Abb. 1.4. Um unsere Analyse zu vereinfachen, nehmen wir an, dass die Anzahl der Käufer einer Ware nur drei beträgt und ihre individuellen Nachfragekurven in Abb. 1.4 jeweils d 1 d 2 und d 3 betragen.

Aus diesen drei individuellen Nachfragekurven ergeben sich zum Preis von p 1 die individuellen Forderungen der Käufer als p 1 E 1, p 1 E 2 bzw. p 1 E 3 .

Hier bei p = p 1 ist die Marktnachfrage nach dem Produkt p 1 E 1 + p 1 E 2 + p 1 E 3 = p 1 E [in Abb. 1.4 (d)]. Daher liegt der Punkt E in Abb. 1.4 (d) auf der Marktnachfragekurve für das Produkt. Wiederum sind bei p = p 2 die individuellen Anforderungen der Käufer jeweils p 2 F 1 p 2 F 2 und p 2 F 3 . Daher wäre bei p = p 2 die Marktnachfrage nach dem Produkt p 2 F 1 + p 2 F 2 + p 2 F 3 = p 2 F [in Abb. 1.4 (d)].

Daher ist der Punkt F in Abb. 1.4 (d) ein weiterer Punkt auf der Marktnachfragekurve für das Produkt. Es werden viel mehr Punkte wie E und F auf der Marktnachfragekurve für das Produkt in dem Prozess erhalten. Verbinden Sie nun diese Punkte durch eine Kurve in Abb. 1.4 (d), um die Marktnachfragekurve für das Produkt zu erhalten. In Fig. 1.4 (d) wurde diese Kurve als DD erhalten.

Aus der Methode zur Ermittlung der Marktnachfragekurve ergibt sich, dass die Marktnachfragekurve für ein Gut die horizontale Summierung seiner einzelnen Nachfragekurven ist.

Denken Sie daran, dass, wenn das Gesetz der Nachfrage für die meisten Käufer eines Gutes gilt, dh wenn die meisten einzelnen Nachfragekurven nach rechts abfallen, auch ihre laterale Summierung, dh die Marktnachfragekurve, nach rechts abfallen würde richtig. Das heißt, das Gesetz der Nachfrage ist immer im Falle der Marktnachfrage nach einer Ware wirksam.

 

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