5 Hauptursachen für die Verschuldung des ländlichen Raums

Die folgenden Punkte verdeutlichen die fünf Hauptursachen für die Verschuldung des ländlichen Raums. Dies sind: 1. Altschulden 2. Armut 3. Landverbesserung 4. Soziale und andere Verpflichtungen 5. Geldverleiher.

Ursache Nr. 1: Verschuldung in der Vergangenheit:

Die Hauptursache ist die Überschuldung der Vergangenheit. Ländliche Schulden sind nicht nur universell, sondern auch erblich. Die Schulden der Ahnen werden in Indien geehrt und jeder Dorfbewohner betrachtet es als seine heilige Pflicht, die Schulden seines Vaters zurückzuzahlen.

Aus diesem Grund hatte die Regierung den Landwirten in der Vergangenheit mehrfach einen enormen Schuldenerlass gewährt.

Grund # 2. Armut:

Eine weitere Ursache für die Verschuldung des ländlichen Raums ist die weit verbreitete Armut. Bei geringem Einkommen können Banner nicht viel sparen. So muss der Landwirt im Falle eines Ereignisses wie Ernteausfall aufgrund von Naturkatastrophen wie Überschwemmungen oder Ausfall des Monsuns Kredite aufnehmen - und das oft mit einem sehr hohen Zinssatz.

Darüber hinaus muss der Landwirt Kredite aufnehmen, um bestimmte Verbesserungen an seinem Land vorzunehmen, wie z. B. die Begrenzung der Konturen für den Hochwasserschutz, den Bau und die Vertiefung von Brunnen für die Bewässerung oder den Kauf kostspieliger Geräte und Betriebsmittel. Der Bauer muss ausleihen, weil er arm ist. In ähnlicher Weise erschwert ihm seine anhaltende Armut die Rettung und Rückzahlung des Kredits. Es ist ein Teufelskreis.

Ursache # 3. Landverbesserung:

Da Land das wichtigste Einkommensmittel ist, haben die Landwirte ein starkes Bedürfnis nach notwendigen Verbesserungen auf dem Land. Dies ist zweifellos wünschenswert, um die wirtschaftlichen Bedingungen der Landwirte zu verbessern. Aber mit wenig oder gar keiner Ersparnis müssen sich die Landwirte Kredite leihen, um die Kosten für solche Verbesserungen zu finanzieren. Folglich geraten sie in eine Schuldenfalle.

Grund # 4. Soziale und andere Verpflichtungen:

Die Landwirte verschulden sich auch, weil sie bestimmte soziale Verpflichtungen unabhängig von ihren Mitteln und Ressourcen erfüllen müssen. Sie müssen religiöse und soziale Funktionen wie Pujas, Ehen, Geburten und Todesfälle und so weiter beobachten. Darüber hinaus leihen sie Kredite zur Deckung der häufig hohen Prozesskosten. Sie leihen auch, um den Verbrauchsbedarf zu decken. Und sie können Darlehen in den meisten Fällen nicht zurückzahlen.

Grund # 5. Geldverleiher:

Die Geldverleiher sind auch maßgeblich für die enorme Schuldenlast des ländlichen Raums verantwortlich. Sie verlangen nicht nur übermäßige Zinsen, sondern führen auch falsche Konten. Wenn sich die Schulden über mehrere Jahre angesammelt haben, fällt es dem Landwirt schwer, sie zurückzuzahlen, und er ist gezwungen, sein Land dem Geldverleiher zu übergeben. Dies ist auch heute noch die Notlage der ländlichen Massen in Indien.

In diesem Zusammenhang sind vier wichtige Punkte zu beachten:

1. Die Kreditnachfrage übersteigt das Angebot bei weitem. Daher sind die Zinssätze sehr hoch und steigen oft auf 30-35%. Dies ist ein Zinssatz, den sich keine Wirtschaftstätigkeit auf der Welt leisten kann. Schlimmer noch ist, dass die Landwirtschaft in Indien nicht so produktiv ist, dass der Landwirt nach Zahlung eines derart hohen Zinses eine wirtschaftliche Autarkie erreichen kann.

2. Darüber hinaus war und ist die Landwirtschaft im Monsun ein Glücksspiel. So ist der Landwirt bei Ernteausfällen gezwungen, Kredite aufzunehmen, Schulden zu machen und in eine Schuldenfalle zu geraten.

3. Natürlich wurden in den letzten Jahren einige Maßnahmen ergriffen, um die Landwirtschaft durch institutionelle Kredite zu unterstützen. Aber die Agenturen, die ländliche Kredite vergeben, leiden an dem einen oder anderen Defekt.

4. Die institutionelle Finanzierung unterliegt komplizierten Formalitäten und starren Rückzahlungsbedingungen. Die Methoden des Geldgebers sind so, dass alle Ressourcen des Schuldners beschlagnahmt werden. Die Genossenschaften sind sehr favorisiert und vergeben Kredite vorwiegend für kurzfristige Produktionszwecke. Die mittel- und langfristige institutionelle Finanzierung ist im Verhältnis zum Bedarf völlig unzureichend.

 

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