Engel-Kurve und Einkommenselastizität der Nachfrage (mit Diagramm)

In diesem Artikel werden wir über die Engel-Kurve und die Einkommenselastizität der Nachfrage diskutieren, die anhand von Diagrammen erläutert werden.

Die Engelskurve für eine Ware ist ein Verhältnis der funktionalen Abhängigkeit zwischen dem Einkommen der Käufer und der Nachfrage nach der Ware. Die Engel-Kurve gibt uns die nachgefragte Menge des Gutes bei einem bestimmten Einkommensniveau der Käufer an, wobei alle anderen Nachfragedeterminanten unverändert bleiben.

Aus der Engel-Kurve lässt sich daher ableiten, wie sich die Nachfrage nach dem Gut ändern würde, wenn sich das Einkommen der Käufer ändert.

Deshalb wird die Einkommenselastizität der Nachfrage an jedem Punkt (Einkommen, Nachfrage) der Engel-Kurve definiert. In unserem Beispiel (siehe oben) ist der Index für das Geldeinkommen von 150 und die nachgefragte Menge von 300 Einheiten ein besonderer Punkt (150, 300) auf der Engel-Kurve. Zu diesem Zeitpunkt wird E I = 2 erhalten.

Die Kurve in Abb. 2.14 ist die Engel-Kurve für ein Gut. Diese Engelskurve wird aus den Engelskurven einzelner Käufer für das Gute gewonnen. Hierbei wurde angenommen, dass sich die Nachfrage nach dem Guten in die gleiche Richtung ändert wie das Einkommen der Käufer. Aus diesem Grund ist die Kurve positiv geneigt. In einem solchen Fall wäre der Wert von E I ebenfalls positiv, E I = 2 wird erhalten.

Wenn nun die Nachfrage nach einem Gut (gemessen entlang der vertikalen Achse) abnimmt oder unverändert bleibt, wenn das Einkommen der Käufer (gemessen entlang der horizontalen Achse) zunimmt, dh wenn die Steigung der Engel-Kurve für das Gut negativ oder Null ist wäre dann die (proportionale oder pc) Änderung der Nachfrage negativ bzw. null und folglich wäre auch der Wert von E I negativ oder null.

In Abb. 2.15 ist eine Engelkurve für eine gute OSTW gezeichnet. Da die Steigung des OS-Segments dieser Kurve positiv ist, wäre das Einkommen-Nachfrage-Verhältnis hier positiv und auch E I wäre positiv (E I > 0). Wiederum ist das Segment ST dieser Kurve eine horizontale Gerade, und daher ist hier die Steigung der Kurve Null, und E I wäre auch Null (E I = 0).

In diesem Segment ist die Nachfrage nach dem Gut unabhängig vom Einkommen. Schließlich ist das Segment TW der Engel-Kurve negativ geneigt, und daher ist das Einkommens-Nachfrage-Verhältnis hier negativ und E I wäre auch negativ (E I <0).

Einkommenselastizität der Nachfrage und Steigung der Engel-Kurve:

An jedem (I, q) Punkt auf der Engel-Kurve wird für ein Gut Folgendes erhalten:

Gerade Engel-Kurve und E I :

Wenn die Engel-Kurve eine positiv geneigte Gerade ist, ist an jedem Punkt dieser Kurve E I > 1, wenn die Linie von einem Punkt auf der positiven Seite der horizontalen Achse ausgeht, E I = I, wenn die Linie von ausgeht der Ursprungspunkt und E I <1, wenn die Linie von einem Punkt auf der positiven Seite der vertikalen Achse ausgeht. Diese Punkte können mit Hilfe von Abb. 2.16 ermittelt werden.

In dieser Figur hat die gerade Engel-Kurve AR 'die horizontale Achse am Punkt A auf ihrer positiven Seite getroffen.

An jedem Punkt H (I, q) auf dieser Linie erhält man:

Jetzt, im zweiten Fall, hat die Gerade Engelskurve OR '' vom Ursprungspunkt aus begonnen.

An jedem Punkt H (I, q) auf dieser Linie erhält man:

Zuletzt hat die Gerade Engel Curve BR '' 'vom Punkt B auf der positiven Seite der Achse begonnen.

An jedem Punkt H (I, q) auf dieser Linie erhält man:

Es sei hier angemerkt, dass der Punkt H auf den drei Engel-Linien in Abb. 2.16 beliebige drei Punkte auf diesen Linien sind. Sie sind nicht unbedingt derselbe Punkt, der der Übersichtlichkeit halber genommen wird. Mit anderen Worten, der Punkt H ist nicht unbedingt der Schnittpunkt von zwei oder allen drei in Abb. 2.16 angegebenen Engel-Linien.

Krummlinige Engel-Kurve und E I :

Wenn die Engel-Kurve für ein Gut krummlinig wäre, dann wäre die Steigung der Kurve an einem beliebigen Punkt gleich der Steigung der Tangente an die Kurve an diesem Punkt.

Das ist der Grund, warum, wenn diese Tangente an einem Punkt auf der positiven Seite (der Achse) auf die horizontale oder vertikale Achse trifft, E I > 1 oder E I <1, und wenn die Tangente auf den Ursprungspunkt trifft, E I = 1. In Abb. 2.17 ist die krummlinige Engel-Kurve OR, und die Tangente an einem beliebigen Punkt H (I, q) auf dieser Kurve hat die vertikale Achse am Punkt B auf der positiven Seite getroffen. Nun ist es am Punkt H erhalten

Es kann auf ähnliche Weise gezeigt werden, dass, wenn die Tangente an einem beliebigen Punkt einer krummlinigen Engel-Kurve an einem beliebigen Punkt ihrer positiven Seite auf die horizontale Achse trifft oder wenn sie auf den Ursprungspunkt trifft, E I > 1 oder E I = 1 erhalten werden.

 

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